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BENIN


  • Fläche: 112.622 qkm
  • Nachbarländer: Burkina Faso, Niger, Nigeria, Togo
  • Bevölkerung: 7.5 Millionen (99% Fon und Adja, Yoruba, Bariba, Betamaribé, Fulani und 36 andere Gruppen)
  • Hauptstadt: Porto Novo (237.100 Einwohner)
  • Sprachen: In Benin werden noch 54 Sprachen gesprochen u.a. Französisch (Amtssprache), Fon, Gengbe/Mina, Yoruba, Dendi, Bariba, Ge (National- und Verkehrssprachen)
  • Religionen: 50% autochthone, 20% Muslime, 30% Christen
  • Nationalfeiertag: 1. August
  • Zeitzone: GMT + 1
  • Landesvorwahl: 00 229
  • Währung: CFA

Obwohl Benin nur ein kleines Land ist, hat es dem Reisenden viel zu bieten. Hier kann man ein afrikanisches Buschland kennen lernen und gleichzeitig viele außergewöhnliche Dinge erleben, die alle in einem Wort Somba Scarification - Autor Gianluigi Pregnolato
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zusammengefasst werden können: reizvoll.

Zuallererst verwenden wir das Wort 'reizvoll' für die außergewöhnlichen Frauen Benins, deren soziale Emanzipation eine lange Tradition hat und sich nicht erst kürzlich durchsetzte. Im vorletzten Jahrhundert waren sie berühmt und verrufen zugleich, da sie die berüchtigten Amazonenheere stellten, die dem König von Abomey dienten. Ihr 'Kampfgeist' drückt sich auch heute noch in ihren einflussreichen Geschäftsbeziehungen aus, denn sie bestimmen den Handel des Landes. Ihre geistige Präsenz ist gepaart mit einer selbstverständlichen Autorität, so dass diese Schönheit ihrer Erscheinung den Betrachter erfasst.

Das Quartier Latin Afrikas

Die Männer streben, um nicht außen vor zu bleiben, nach Bildung. Von einer Generation zur nächsten erweitern sie ihren geistigen Horizont in der Hoffnung, eine bessere Lebensqualität für ihre Kinder und Kindeskinder zu erlangen. Benin bezeichnet man wegen der Intelligenz und Wissbegierde der Menschen auch als Quartier Latin Afrikas. Während der Kolonialzeit kamen im frankophonen Westafrika die meisten staatlichen Beamten, Sekretäre, Direktoren oder Krankenschwestern aus Benin oder Togo.

Land des Vodún

In der Stadt Quidah, 40 km westlich von Cotonou, findet man das wahre und typische Afrika. Quidah ist das religiöse Zentrum des Landes, wo alljährlich zahlreiche Festivals stattfinden, bei denen der Gesang, die Musik und der Tanz im Vordergrund stehen. Die Festivals tragen einer Glaubenstradition Rechnung, die – unterbrochen oder gewandelt – seit Jahrhunderten existiert. Der Fetisch Priester, Benin - Autor Bruno Zanzottera Der Fetisch Priester, Benin - Autor Bruno Zanzottera Der Fetisch Priester, Benin - Autor Bruno Zanzottera Vermutlich ist die Vodún Religion in den Dörfern zwischen Abomey und Quidah entstanden. Der Vodún wurde mit den Sklaven über den Atlantik gebracht und wird heute in der Karibik, in Brasilien und in den USA praktiziert. Die Vodún Religion kennt einen Schöpfergottheit und einen Pantheon an Heiligen, die bestimmte menschliche Eigenschaften repräsentieren und mit übernatürlichen Kräften ausgestattet sind. Die Priester, die unterschiedliche Aufgaben in der Gemeinde zu erfüllen haben, repräsentieren einen dieser Heiligen, der oder die sich in dem Priester oder den Partizipierenden einer Zeremonie, wenn er/sie in Trance ist, manifestiert. Die Priester tragen eine große Kraft in sich und die Menschen kommen von weit her, um sich bei ihnen Rat zu holen. Der Schrein der Heiligen Pythons beherbergt, trotz seines bescheidenen Äußeren, historische, sakrale Gegenstände, die auch heute noch in den Zeremonien verwendet werden.

Quidah ist zu trauriger Berühmtheit gelangt, weil dort einer der Haupthäfen war, von dem aus Tausende von Sklaven über den Atlantik verschifft wurden. Ein Gedenkweg führt durch die majestätischen Kokosnusshaine über die Route, die die Sklaven nahmen. An verschiedenen Stellen stehen Skulpturen oder ein Baum des Vergessens, der an die Schmach erinnert. Am Ufer des Meeres steht mahnend Das Tor ohne Wiederkehr, ein Monument, das an die erinnert, die die Schiffe betreten mussten.

Andere Attraktionen bietet ein Spaziergang entlang der Avenuen, der an dem modernen Jugend- und Kulturzentrum, an der Kathedrale und am kulturhistorischen Museum, das in einem alten portugiesischen Fort untergebracht ist, vorbeiführt.

Schwebende Dörfer auf dem Wasser

Ganvié, Haus auf Stelzen, Benin - Autor Bruno Zanzottera Ganvié, Haus auf Stelzen, Benin - Autor Bruno Zanzottera Ganvié, Haus auf Stelzen, Benin - Autor Bruno Zanzottera

Auf dem Nokwe See, 20 km nördlich von Cotonou, wurden von den Tofinu Stelzen-Dörfer gebaut, um der Sklaverei durch die Könige von Dahomé zu entgehen. Ganvié, das bekannteste, ist ein sehr großes Dorf, das aus Bambushäusern, die auf Teakholzstelen stehen, gebaut ist, und über dem Wasser schwebt. Die Häuser liegen verstreut und alle Wasserwege zwischen ihnen werden mit Holzbooten zurückgelegt. Man kann dort nicht nur die Vielfalt der Konstruktionen bewundern, die Aufmerksamkeit wird auch von den Details des Dorflebens angezogen, wie z.B. dem farbenfroh dahin fließenden Markt und den Booten voller schnatternder Kinder, die zur Schule gebracht werden.

Die gastfreundlichen Tofinu verdienen sich ihren Lebensunterhalt hauptsächlich durch Fischfang und lieben es, dem Gast sowohl ihre Fangkunst unter Beweis zu stellen als auch ihre Öfen zu zeigen, die in der Nähe ihrer Häuser stehen und wo der Fisch getrocknet wird. Der getrocknete Fisch wird von den Frauen zum Markt gebracht und verkauft. Ein Zubrot verdienen sich die Dorfbewohner mit den selbst gemachten feinen Holzschnitzereien, die sie an Besucher verkaufen.

Abomey – Kunst und Legende

Unser erster Haltepunkt in Abomey ist das Palastmuseum, wo die Könige die mutigen und beherzten Fon lebten. Der Palast, der mittlerweile zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, wurde restauriert. Dem Besucher werden heute bei einer Führung die Relikte der früheren Herrscher gezeigt und erklärt. Man erfährt etwas über die Geschichte Dahomés, die bis in das Ende des 16. Jahrhundert zurückreicht, über die gefürchteten Amazonenkriegerinnen und die aufgewühlten Regentschaften der Könige in ihrem glanzvollen Hof, die die Armeen in nie enden wollende Kriege führten. Und: Dahomés tragisches Schicksal inspirierte einige Stücke William Shakespeares. Der Palast beherbergt und präsentiert auch eine große Anzahl von Kunstwerken aus verschiedenen Kunstsparten und Kunsthandwerken: Bas-Reliefe, Plastiken, Möbel, Zepter, Tapisserie, Stickereien, Bronzen und Kupferartefakte. Im Norden von Abomey weichen die Palmenhaine allmählich dem Buschland. Dieses Gebiet ist von lichten Wäldern bedeckt und mit schwarzen Hügeln durchsetzt. Sehenswerte Dörfer liegen um die großen runden Steinblöcke an deren Gefälle sie gebaut wurden.

Burgen aus Lehm

Volk der Somba, Benin - author Bruno Zanzottera Volk der Somba, Benin - author Bruno Zanzottera Volk der Somba, Benin - author Bruno Zanzottera

Wenn man der Atakora Bergregion folgt, erreicht man das Sombaland. In diesem Land leben unterschiedliche Völker: die Tamberma, die Betammaribe, die Bessoribe, die Betiabe und die Wama. Bei aller Unterschiedlichkeit ist ihnen eines gemeinsam, nämlich das so genannte 'tata', die Behausung, in der alle leben. Tatas sind in der Form einer kleinen Burgbefestigung gebaut und einige Stockwerke hoch. Ein Mann ist im Sombaland der, der viele Initiationsriten durchlaufen hat und der sein eigenes traditionelles tata besitzt. Tatas werden aus Lehm und Reet gebaut und inspirierten den großen Architekten Le Corbusier. Jedes Haus ist von Feldern umgeben, die mit Hirse und Sorghum bebaut sind. Vor Jahrhunderten beschlossen die Völker dieser Dörfer, die schwer zugänglich sind, hier Unterschlupf zu suchen, um so der Sklaverei zu entgehen und sich vor äußeren Einflüssen zu schützen, die ihre Lebensweise beeinflussen könnte. Die schönen, feinen Zeichnungen auf ihren Gesichtern und Bäuchen sind Zeichen der Initiationsriten, die den Übergang in das Erwachsenenalter darstellen.

Weitere Informationen: transafrica@transafrica.biz

 

Reise nach Ghana, Togo, Benin: Festivals und Traditionen - 2013/14

• 12 Tage

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Spezial-Reisen

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Abfahrt:

Accra

Ankunft:

Accra

Zwölf Tage, um jene schönen Länder, die zu den reichsten und kulturell vielfältigsten in Westafrika gehören, ausführlich kennen zu lernen. Vom Norden, wo Völker leben, die noch fast unbekannt sind, weiter in den Süden, wo man die Spuren der kolonialen Vergangenheit entdeckt, bis zum Zentrum des Königreichs der Ashanti. Mit der Möglichkeit, das große, traditionelle Festival Akwasidae und Vodún Zeremonien zu besuchen.

ab

30. Mai. 2013

11. Jul. 2013

01. Aug. 2013

22. Aug. 2013

03. Okt. 2013

14. Nov. 2013

26. Dez. 2013

06. Feb. 2014

20. Mrz. 2014

17. Apr. 2014

12. Jun. 2014

24. Jul. 2014

07. Aug. 2014

04. Sep. 2014

16. Okt. 2014

27. Nov. 2014

25. Dez. 2014

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10. Jun. 2013

22. Jul. 2013

12. Aug. 2013

02. Sep. 2013

14. Okt. 2013

25. Nov. 2013

06. Jan. 2014

17. Feb. 2014

31. Mrz. 2014

28. Apr. 2014

23. Jun. 2014

04. Aug. 2014

18. Aug. 2014

15. Sep. 2014

27. Okt. 2014

08. Dez. 2014

05. Jan. 2015

 

Reise nach Togo und Benin: Zum Zentrum der Magie - 2013

Togo - Benin • 11 Tage

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Spezial-Reisen

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Preise und Beschreibung

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Abfahrt:

Lome

Ankunft:

Lome

Autor Bruno ZanzotteraEnjoy a trip in two countries running alongside the Gulf of Guinea, both as tiny as fascinating. This itinerary will take you from Lome to the Atakora chain of mountains where live the Tamberma and Somba people, going through the tropical forest in Kpalime and the cities of Sokode and Kara. From the Atakora we will drive back down to the Coast via Natitingou, Bohicon and Ganvie.
Come and meet with fetish priests, healers and oracles. Attend a fire dance, initiation rites and ancestral ceremonies and witness the state of deep trance the adepts can sometimes reach. Voodoo is originally from those countries, this part of the world where beliefs always remained authentic.
Die farbig markierten Termine sind speziell für deutsch sprechende Gruppen mit deutsch sprechenden Reiseleiter.

ab

02. Aug. 2013

01. Nov. 2013

27. Dez. 2013

31. Jan. 2014

28. Feb. 2014

25. Apr. 2014

04. Jul. 2014

15. Aug. 2014

24. Okt. 2014

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26. Dez. 2014

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11. Nov. 2013

06. Jan. 2014

10. Feb. 2014

10. Mrz. 2014

05. Mai. 2014

14. Jul. 2014

25. Aug. 2014

03. Nov. 2014

08. Dez. 2014

05. Jan. 2015

 

Reise nach Togo und Benin: Wiege des Voodoo, 2013/14

Togo - Benin • 8 Tage

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Spezial-Reisen

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transafrica@transafrica.biz

Abfahrt:

Lome

Ankunft:

Lome

Enjoy eight days of an intense and moving tour to Togo and Benin, two small countries yet filled with many traditions. We will meet with local populations who have always been performing the same ancestral ceremonies as they determine their entire lives, from birth to the afterlife.
We will meet with traditional priests, soothsayers and young initiates who will share their experience with us; we will wander between the stalls of the fetish market and discover their so peculiar ingredients. We will attend a fire dance as well as many other traditional ceremonies and we will witness the state of trance some Voodoo adepts can reach. Voodoo actually comes from those countries where people still practice it with deep authenticity.

ab

24. Mai. 2013

21. Jun. 2013

19. Jul. 2013

09. Aug. 2013

16. Aug. 2013

06. Sep. 2013

04. Okt. 2013

01. Nov. 2013

27. Dez. 2013

03. Jan. 2014

14. Feb. 2014

07. Mrz. 2014

18. Apr. 2014

25. Apr. 2014

30. Mai. 2014

18. Jul. 2014

01. Aug. 2014

12. Sep. 2014

03. Okt. 2014

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26. Jul. 2013

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23. Aug. 2013

13. Sep. 2013

11. Okt. 2013

08. Nov. 2013

03. Jan. 2014

10. Jan. 2014

21. Feb. 2014

14. Mrz. 2014

25. Apr. 2014

02. Mai. 2014

06. Jun. 2014

25. Jul. 2014

08. Aug. 2014

19. Sep. 2014

10. Okt. 2014

07. Nov. 2014

13. Dez. 2014

02. Jan. 2015

 

Reise nach Ghana, Togo, Benin: Voodoo Festival in Ouidah - 2014

• 12 Tage

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Spezial-Reisen

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Abfahrt:

Accra

Ankunft:

Accra

Every 10th of January in Benin is a national celebration day in honor of the traditional religion and of the cults associated with it.
Ouidah in particular is where tens of voodoo ceremonies are held gathering thousands of adepts, traditional chiefs and fetish priests.
Vodún, Benin - TogoOuidah is considered one the capitals of the African Voodoo. Inside the city that used to be a main port for Slave trading with its decadent Afro-Portuguese architecture, are found facing each other the temple of pythons and the catholic basilica.
The peak of the ceremony consists in the procession of the whole population, all dressed traditionally and walking to the beach in honour of all the African souls who were taken on board to the New World from there. The procession also honours all the voodoo deities living in the ocean waters and in particular Mami Wata, highly venerated and feared by her adepts.

ab

07. Jan. 2014

an

18. Jan. 2014


Seit 1985 immer mit dem gleichen Enthusiasmus.