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BENIN
Obwohl Benin nur ein kleines Land ist, hat es dem Reisenden viel zu bieten. Hier kann man ein afrikanisches Buschland kennen lernen und gleichzeitig viele außergewöhnliche Dinge erleben, die alle in einem Wort
Zuallererst verwenden wir das Wort 'reizvoll' für die außergewöhnlichen Frauen Benins, deren soziale Emanzipation eine lange Tradition hat und sich nicht erst kürzlich durchsetzte. Im vorletzten Jahrhundert waren sie berühmt und verrufen zugleich, da sie die berüchtigten Amazonenheere stellten, die dem König von Abomey dienten. Ihr 'Kampfgeist' drückt sich auch heute noch in ihren einflussreichen Geschäftsbeziehungen aus, denn sie bestimmen den Handel des Landes. Ihre geistige Präsenz ist gepaart mit einer selbstverständlichen Autorität, so dass diese Schönheit ihrer Erscheinung den Betrachter erfasst. Das Quartier Latin AfrikasDie Männer streben, um nicht außen vor zu bleiben, nach Bildung. Von einer Generation zur nächsten erweitern sie ihren geistigen Horizont in der Hoffnung, eine bessere Lebensqualität für ihre Kinder und Kindeskinder zu erlangen. Benin bezeichnet man wegen der Intelligenz und Wissbegierde der Menschen auch als Quartier Latin Afrikas. Während der Kolonialzeit kamen im frankophonen Westafrika die meisten staatlichen Beamten, Sekretäre, Direktoren oder Krankenschwestern aus Benin oder Togo. Land des VodúnIn der Stadt Quidah, 40 km westlich von Cotonou, findet man das wahre und typische Afrika. Quidah ist das religiöse Zentrum des Landes, wo alljährlich zahlreiche Festivals stattfinden, bei denen der Gesang, die Musik und der Tanz im Vordergrund stehen. Die Festivals tragen einer Glaubenstradition Rechnung, die – unterbrochen oder gewandelt – seit Jahrhunderten existiert.
Quidah ist zu trauriger Berühmtheit gelangt, weil dort einer der Haupthäfen war, von dem aus Tausende von Sklaven über den Atlantik verschifft wurden. Ein Gedenkweg führt durch die majestätischen Kokosnusshaine über die Route, die die Sklaven nahmen. An verschiedenen Stellen stehen Skulpturen oder ein Baum des Vergessens, der an die Schmach erinnert. Am Ufer des Meeres steht mahnend Das Tor ohne Wiederkehr, ein Monument, das an die erinnert, die die Schiffe betreten mussten. Andere Attraktionen bietet ein Spaziergang entlang der Avenuen, der an dem modernen Jugend- und Kulturzentrum, an der Kathedrale und am kulturhistorischen Museum, das in einem alten portugiesischen Fort untergebracht ist, vorbeiführt. Schwebende Dörfer auf dem Wasser![]()
Ganvié, Haus auf Stelzen, Benin - Autor Bruno Zanzottera
Auf dem Nokwe See, 20 km nördlich von Cotonou, wurden von den Tofinu Stelzen-Dörfer gebaut, um der Sklaverei durch die Könige von Dahomé zu entgehen. Ganvié, das bekannteste, ist ein sehr großes Dorf, das aus Bambushäusern, die auf Teakholzstelen stehen, gebaut ist, und über dem Wasser schwebt. Die Häuser liegen verstreut und alle Wasserwege zwischen ihnen werden mit Holzbooten zurückgelegt. Man kann dort nicht nur die Vielfalt der Konstruktionen bewundern, die Aufmerksamkeit wird auch von den Details des Dorflebens angezogen, wie z.B. dem farbenfroh dahin fließenden Markt und den Booten voller schnatternder Kinder, die zur Schule gebracht werden. Die gastfreundlichen Tofinu verdienen sich ihren Lebensunterhalt hauptsächlich durch Fischfang und lieben es, dem Gast sowohl ihre Fangkunst unter Beweis zu stellen als auch ihre Öfen zu zeigen, die in der Nähe ihrer Häuser stehen und wo der Fisch getrocknet wird. Der getrocknete Fisch wird von den Frauen zum Markt gebracht und verkauft. Ein Zubrot verdienen sich die Dorfbewohner mit den selbst gemachten feinen Holzschnitzereien, die sie an Besucher verkaufen. Abomey – Kunst und LegendeUnser erster Haltepunkt in Abomey ist das Palastmuseum, wo die Könige die mutigen und beherzten Fon lebten. Der Palast, der mittlerweile zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, wurde restauriert. Dem Besucher werden heute bei einer Führung die Relikte der früheren Herrscher gezeigt und erklärt. Man erfährt etwas über die Geschichte Dahomés, die bis in das Ende des 16. Jahrhundert zurückreicht, über die gefürchteten Amazonenkriegerinnen und die aufgewühlten Regentschaften der Könige in ihrem glanzvollen Hof, die die Armeen in nie enden wollende Kriege führten. Und: Dahomés tragisches Schicksal inspirierte einige Stücke William Shakespeares. Der Palast beherbergt und präsentiert auch eine große Anzahl von Kunstwerken aus verschiedenen Kunstsparten und Kunsthandwerken: Bas-Reliefe, Plastiken, Möbel, Zepter, Tapisserie, Stickereien, Bronzen und Kupferartefakte. Im Norden von Abomey weichen die Palmenhaine allmählich dem Buschland. Dieses Gebiet ist von lichten Wäldern bedeckt und mit schwarzen Hügeln durchsetzt. Sehenswerte Dörfer liegen um die großen runden Steinblöcke an deren Gefälle sie gebaut wurden. Burgen aus Lehm![]()
Volk der Somba, Benin - author Bruno Zanzottera
Wenn man der Atakora Bergregion folgt, erreicht man das Sombaland. In diesem Land leben unterschiedliche Völker: die Tamberma, die Betammaribe, die Bessoribe, die Betiabe und die Wama. Bei aller Unterschiedlichkeit ist ihnen eines gemeinsam, nämlich das so genannte 'tata', die Behausung, in der alle leben. Tatas sind in der Form einer kleinen Burgbefestigung gebaut und einige Stockwerke hoch. Ein Mann ist im Sombaland der, der viele Initiationsriten durchlaufen hat und der sein eigenes traditionelles tata besitzt. Tatas werden aus Lehm und Reet gebaut und inspirierten den großen Architekten Le Corbusier. Jedes Haus ist von Feldern umgeben, die mit Hirse und Sorghum bebaut sind. Vor Jahrhunderten beschlossen die Völker dieser Dörfer, die schwer zugänglich sind, hier Unterschlupf zu suchen, um so der Sklaverei zu entgehen und sich vor äußeren Einflüssen zu schützen, die ihre Lebensweise beeinflussen könnte. Die schönen, feinen Zeichnungen auf ihren Gesichtern und Bäuchen sind Zeichen der Initiationsriten, die den Übergang in das Erwachsenenalter darstellen. |
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Weitere Informationen: transafrica@transafrica.biz |
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Reise nach Ghana, Togo, Benin: Festivals und Traditionen - 2013/14 • 12 Tage |
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Zwölf Tage, um jene schönen Länder, die zu den reichsten und kulturell vielfältigsten in Westafrika
gehören, ausführlich kennen zu lernen. Vom Norden, wo Völker leben, die noch fast unbekannt sind, weiter
in den Süden, wo man die Spuren der
kolonialen Vergangenheit entdeckt, bis zum Zentrum des Königreichs der Ashanti. Mit der Möglichkeit, das große,
traditionelle Festival Akwasidae und Vodún Zeremonien zu besuchen.
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ab 30. Mai. 2013 11. Jul. 2013 01. Aug. 2013 22. Aug. 2013 03. Okt. 2013 14. Nov. 2013 26. Dez. 2013 06. Feb. 2014 20. Mrz. 2014 17. Apr. 2014 12. Jun. 2014 24. Jul. 2014 07. Aug. 2014 04. Sep. 2014 16. Okt. 2014 27. Nov. 2014 25. Dez. 2014 |
an 10. Jun. 2013 22. Jul. 2013 12. Aug. 2013 02. Sep. 2013 14. Okt. 2013 25. Nov. 2013 06. Jan. 2014 17. Feb. 2014 31. Mrz. 2014 28. Apr. 2014 23. Jun. 2014 04. Aug. 2014 18. Aug. 2014 15. Sep. 2014 27. Okt. 2014 08. Dez. 2014 05. Jan. 2015 |
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Reise nach Togo und Benin: Wiege des Voodoo, 2013/14 Togo - Benin • 8 Tage |
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Enjoy eight days of an intense and moving tour to Togo and Benin, two small countries yet filled with many traditions. We will meet with local populations who have always been performing the same ancestral ceremonies as they determine their entire lives, from birth to the afterlife.
We will meet with traditional priests, soothsayers and young initiates who will share their experience with us; we will wander between the stalls of the fetish market and discover their so peculiar ingredients. We will attend a fire dance as well as many other traditional ceremonies and we will witness the state of trance some Voodoo adepts can reach. Voodoo actually comes from those countries where people still practice it with deep authenticity.
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ab 24. Mai. 2013 21. Jun. 2013 19. Jul. 2013 09. Aug. 2013 16. Aug. 2013 06. Sep. 2013 04. Okt. 2013 01. Nov. 2013 27. Dez. 2013 03. Jan. 2014 14. Feb. 2014 07. Mrz. 2014 18. Apr. 2014 25. Apr. 2014 30. Mai. 2014 18. Jul. 2014 01. Aug. 2014 12. Sep. 2014 03. Okt. 2014 31. Okt. 2014 06. Dez. 2014 26. Dez. 2014 |
an 31. Mai. 2013 28. Jun. 2013 26. Jul. 2013 16. Aug. 2013 23. Aug. 2013 13. Sep. 2013 11. Okt. 2013 08. Nov. 2013 03. Jan. 2014 10. Jan. 2014 21. Feb. 2014 14. Mrz. 2014 25. Apr. 2014 02. Mai. 2014 06. Jun. 2014 25. Jul. 2014 08. Aug. 2014 19. Sep. 2014 10. Okt. 2014 07. Nov. 2014 13. Dez. 2014 02. Jan. 2015 |
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Reise nach Ghana, Togo, Benin: Voodoo Festival in Ouidah - 2014 • 12 Tage |
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Every 10th of January in Benin is a national celebration day in honor of the traditional religion and of the cults associated with it.
Ouidah in particular is where tens of voodoo ceremonies are held gathering thousands of adepts, traditional chiefs and fetish priests.
Ouidah is considered one the capitals of the African Voodoo. Inside the city that used to be a main port for Slave trading with its decadent Afro-Portuguese architecture, are found facing each other the temple of pythons and the catholic basilica.
The peak of the ceremony consists in the procession of the whole population, all dressed traditionally and walking to the beach in honour of all the African souls who were taken on board to the New World from there. The procession also honours all the voodoo deities living in the ocean waters and in particular Mami Wata, highly venerated and feared by her adepts.
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ab 07. Jan. 2014 |
an 18. Jan. 2014 |
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Seit 1985 immer mit dem gleichen Enthusiasmus. |









